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Rohstoffpreise: Wie wirken sie sich aus? Die letzte Woche brachte mit 13,4% den größten Rohstoff­preisanstieg der Geschichte – mehr als in der kriegs­bedingten Inflation der 1970er Jahre. Hintergrund ist der hohe russische Produktionsanteil. Mit rund 40% Welterzeugung hat Russland neben Südafrika den höchsten Palladium-Produktionsanteil. Palladium wird für Kataly­satoren, aber auch Batterien für Elektroautos benötigt. Ebenso wie zuletzt der Mangel an Halbleitern die deut­sche und internationale Autoproduktion stark bremste, könnte in Zukunft der Palladium-Mangel zu Produkti­onsstopps in der Autoindustrie führen.

Aktien: Wie stehen die Sektoren? Kapitalerhalt erscheint längerfristig am besten möglich im Value-Aktiensektor und hier bei Ölaktien, Rohstoff­titeln, Edelmetallaktien, Agrar- und Düngemittelaktien. Unterdurchschnittlich sollten die Risiken weiter sein im Bereich Pharma-Aktien, Telekom-Titeln und Versor­gern. Bei den Versorgern kommt es allerdings auf das russische Lieferverhalten an. Bisher kam es (wie auch im Kalten Krieg) zu keinen russischen Lieferverzögerun­gen.

Bremst der Krieg die FED aus? Durch die Explosion des Gaspreises und den massiven Ölpreisanstieg werden die Inflationsraten besonders in Europa, aber auch in den USA, weiter steigen. Erschwerend kommen bei Metallen und Getreiden niedrige Lagerbestände dazu. Die Frage ist, wie die Notenbanken reagieren werden. US-Notenbank-Chef Powell hat deutlich gemacht, dass er in einer Woche die US-Zinsen um 0,25% erhöhen wird. Allerdings sind weitere monetäre Verschärfungen nicht mehr so sicher. Powell sagte sinngemäß es werde keine Zinserhöhungen via Autopilot geben, sondern je nach geopolitischer Lage.


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