Nach den Europawahlen richtet sich der Blick auf die US- Daten. Hier könnte das Verbrauchervertrauen für den Mai von Conference Board am Dienstag, die Ausgabe des Fed Beige Book am Mittwoch und das BIP für das erste Quartal 2019 die weitere Richtung vorgeben. Ein ausufernder Handelskonflikt könnte auf absehbare Zeit die US-Wirtschaft belasten und somit dem Greenback schaden. Zudem wäre eine Neueinpreisung bei EUR/USD in den nächsten Wochen und Monaten fällig, sollte sich aufgrund der bis zum Jahresende absehbaren US-Zinssenkung die Zinsschere zwischen dem US-Dollar und dem Euro wieder etwas (um 25 bis 50 Basispunkte) verringern.

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Zur Charttechnik: Das Währungspaar EUR/USD bildete am 23. Mai 2019 bei 1,1107 ein mehrjähriges Verlaufstief aus. Das Event „Europawahl“ ist nun vorerst vom Tisch. Langfristig hangelt sich die europäische Gemeinschaftswährung immer noch an einer wichtigen Marke entlang. Diese gilt es hier technisch herauszuarbeiten. Ausgehend vom langfristigen Kursverlauf des 03. Januar 2017 bei 1,0340 bis zum Hoch des 16. Februar 2018 bei 1,2556, wäre die übergeordneten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu bestimmen. Die Widerstände wären bei 1,1448/1,1710 und 1,2033 auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,0865 und 1,0340 in Betracht. Zudem besteht noch eine offene Kurslücke auf Tageschartbasis vom 21. April 2017 auf den 24. April 2017 von 1,0738 bis 1,0821.

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