Die Erholung der beiden Rohölleitkontrakte Brent und WTI wurde jüngst durch die geopolitische Entwicklung und insbesondere durch die Vorgänge am Golf von Oman „befeuert“. Hier wäre von einem Event zu sprechen, was letztlich in der Lage war, die Story am Ölmarkt um 180 Grad zu drehen und wieder für schrittweise Kurserholungen zu sorgen. Zuvor wurde der Ölpreis aufgrund der Entwicklungen im Handelskonflikt und einer daraus abgeleiteten schwächeren globalen konjunkturellen Entwicklung abverkauft.

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Zur Charttechnik: Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent im August-Kontrakt an der Terminbörse ICE bildete am 05. Juni 2019 mit einem Kurs von 59,45 US-Dollar ein letztes Verlaufstief aus. Danach erholte sich der Brent-Kurs bis zum 09. Juni 2019 auf ein Zwischenhoch von 64,10 US-Dollar. Ein weiterer Test zur Unterseite endete am 12. Juni 2019 bei einem Tief von 59,57 US-Dollar, was somit einer Markierung eines höheren Tiefs entsprach und eventuell als Stabilisierung zu sehen wäre. Die jüngste Erholungsbewegung bestätigte diese These zumindest. Die nächsten Widerstände kämen bei den Marken von 63,01 und 64,10 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 65,20/65,88 und 66,98 US-Dollar. Die Unterstützungen hingegen wären bei 61,78/61,23/60,55 und 59,45 US-Dollar in Betracht zu ziehen.

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  • Long: DE000MF7AC99 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Aug19

  • Short: DE000MF7AC65 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Aug19

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