Der Kursverlauf des Währungspaares EURUSD offenbarte in den letzten Wochen eindrucksvoll, dass die gigantischen Rettungsprogrammen, Rettungsschirme für die Wirtschaft aufgrund der Corona-Krise die Wahl zwischen dem Euro und dem Greenback wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera erscheinen ließ. Dies wurde auch bei den aktuellen Arbeitsmarktdaten der USA innerhalb der abgelaufenen Handelswoche einmal mehr klar. Bis zu 10 Millionen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe und ein Stellenabbau von 701.000 gemäß der neusten Märzdaten des US-Arbeitsministeriums sprechen bereits von dem aufziehenden Horror, der der US-Wirtschaft erst noch bevorsteht. Aber auch für die Eurozone sieht es fürchterlich aus. Die Ratingagentur S&P prognostizierte für das Jahr 2020 im Falle einer angenommenen Schließung von vier Monaten einen BIP-Rückgang für den Euroraum von rund 10 Prozent.

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Zur Charttechnik: Aufgrund des Kursverlaufs vom Freitag wäre unverändert an der Analyse festzuhalten. Ausgehend vom Mehrjahrestief des 23. März 2020 bei 1,0636 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 27. März 2020 bei 1,1147, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite weiterhin auszumachen. Die Widerstände kämen bei den Marken von 1,0892/1,0952/1,1027 und 1,1147 in Betracht. Die Unterstützungen wären unverändert bei 1,0756 und 1,0636 in Betracht. Ferner wäre eine weitere Unterstützung noch bei der Projektion zur Unterseite von 1,0561 zu ermitteln.

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