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Adidas ist vom einstigen Liebling zum Sorgenkind geworden. Fehlende Produktinnovationen, eine Eintrübung der Konsumstimmung sowie das schwache Chinageschäft und ein Vorstand, der nur noch auf seinen Nachfolger wartet, belasten den Kurs. Jetzt könnte dem Aufsichtsrat bei der Suche nach einer Wachablösung von Kasper Rorsted ein genialer Deal gelingen. Puma-Chef Björn Gulden wird als neuer Adidas-Chef gehandelt und damit entsteht Comeback-Fantasie.

Ausblick gesenkt und Partnerschaft mit Ye beendet

Bereits im Juli räumte Adidas ein, dass man nicht mehr auf Kurs zu den Jahreszielen ist. Das Geschäft in China erholte sich mit dem Beginn des dritten Quartals langsamer als erwartet. Nicht zuletzt wegen der umfangreichen Covid-19-Beschränkungen wird der Umsatz in China in diesem Jahr prozentual zweistellig rückläufig sein. Am 20. Oktober kommunizierte Adidas die nächste Gewinnwarnung. Weil sich die Nachfragetrends in China weiter verschlechterten und die gesunkene Verbrauchernachfrage in den westlichen Märkten zu höheren Lagerbeständen führte, wird der Gewinn nur bei 500 Millionen Euro liegen. Angestrebt waren 1,3 Milliarden Euro. Hinzu kommt, dass die Partnerschaft mit Ye (Kanye West) wegen Antisemitismus beendet wurde. Eine weitere Belastung von 250 Millionen Euro entsteht. Zudem war die Nachfrage nach den Produkten der Marke Yeezy ausgezeichnet. Es wird geschätzt, dass sie Adidas einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Euro brachten.

Björn Gulden verlängert nicht bei Puma und verhandelt mit Adidas

Am Freitag schlug diese Nachricht sprichwörtlich ein, wie eine Bombe. Der aktuelle Puma-Chef Björn Gulden wird seinen Ende 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. „Ich habe noch sehr viel Energie für eine operative Rolle für die nächsten 5 bis 10 Jahre“, heißt es von Gulden. Wie Adidas wenig später kommunizierte, verhandelt man mit ihm. Björn Gulden soll die Nachfolge von Kasper Rorsted antreten, um Adidas wieder als angesagte Marke mit Produktinnovationen und einem margenstarken Wachstum zu positionieren. Bei Puma sorgte Gulden für eine „Wiederauferstehung“ und diese soll er bei Adidas nach der enttäuschenden Entwicklung der letzten Quartale wiederholen. Es wäre für Adidas ein Segen, wenn dieser Coup gelingt und man einem der schärfsten Wettbewerber einen erfahrenen CEO aus der Branche abjagt.

Was ein neuer CEO anpacken muss

Das Chinageschäft bricht in diesem Jahr prozentual zweistellig ein. Es hatte zuletzt eine Umsatzquote von rund 16 Prozent. Dort gilt es, mit neuen Produkten die Kundschaft zu begeistern oder dessen Abhängigkeit mittels einer Ausweitung in anderen Regionen zu reduzieren. Auch die Markenbegehrlichkeit litt zuletzt unter Rorsted. Mit neuen Kooperationen und exklusiven Produkten sowie auch Partnerschaften mit erfolgreichen Athleten sowie Teams könnte Adidas die Begehrlichkeit seiner Marke ausweiten. Auch gilt es, neben den operativen Problemen das Vertrauen des Kapitalmarktes durch eingehaltene Prognosen wiederzugewinnen.

Warum die Aktie günstig ist

Die Adidas-Aktie sank seit Mitte 2021 von über 300 Euro auf 112 Euro. Dadurch reduzierte sich die Marktkapitalisierung auf etwas über 20 Milliarden Euro. Wenn es dem Unternehmen in Richtung 2025 wieder gelingt, mit Produktinnovationen zu überzeugen, sich die Nachfrage aus China verbessert und man die angehobenen Preise wenigstens teilweise beibehalten kann, winkt eine neue Wachstumsphase. Der Factset-Konsens geht von einem Umsatz von 28,82 Milliarden Euro per 2025 aus. Der Nettogewinn könnte mit 11,65 Euro je Aktie sogar einen neuen Rekord erreichen. Wenn sich diese Konsensschätzungen auch nur annähernd erfüllen, wird die Adidas-Aktie ein starkes Comeback begonnen haben. Denn ein KUV von 0,7 und ein KGV von 10 per 2025 wären sehr günstig. In den letzten Jahren wurde Adidas oft mit einem KGV jenseits der 20 bewertet. Es liegt damit in den Händen des nächsten CEOs den Konzern erneut auf Kurs zu bringen und eine frische Wachstumsdynamik zu entfesseln, welche auch dem Aktienkurs zu einem Comeback verhelfen würde.

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Adidas AG

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Adidas AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DW2T5N, das am 22.09.2023 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie der Adidas AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 92,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Adidas AG an der Börse XETRA Frankfurt am 15.09.2023 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 92,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 22.09.2023 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Adidas AG am 15.09.2023 auf oder über 92,00 Euro liegen wird.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 08.11.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

DISCOUNT 92 2023/09: BASISWERT ADIDAS

DW2T5N
DZ BANK: Geld 10.11. 11:02:40, Brief 10.11. 11:02:40
83,93 83,96 -0,38 Basiswertkurs: 121,18 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Xetra , 10:48:05
Max Rendite 9,50% Max Rendite in % p.a. 11,05
Discount in % 30,75 Cap 92,00 EUR
Abstand zum Cap in % -24,17 Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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