Die Aktie des Kochboxen-Anbieters HelloFresh (WKN: A16140) war im Rahmen einer dynamischen mehrjährigen Hausse bis auf ein Allzeithoch bei 97,50 EUR gestiegen. Die beiden Kursspitzen im August und November vergangenen Jahres bildeten anschließend den Ausgangspunkt für eine Trendwende in Gestalt eines Doppeltops. Seither dominieren die Bären das übergeordnete Kursgeschehen. Die Abwärtsdynamik war dabei in den vergangenen Monaten rückläufig und die Preiskurve bewegte sich in der Struktur eines fallenden Keils. Zuletzt verzeichnete das Papier im Oktober ein 2-Jahres-Tief bei 19,94 EUR. Mit dem dynamischen Ausbruch aus der darüber etablierten Stauzone im gestrigen Handel auf ein 2-Monats-Hoch hellt sich die kurz- bis mittelfristige Chartsituation auf. Begleitet von hohem Volumen, konnte zudem die vom April-Hoch ausgehende Abwärtstrendlinie geknackt werden. Potenzielle nächste Ziele und Hürden liegen bei 25,75-26,26 EUR und 27,33/27,45 EUR. Darüber würde der mittelfristige Abwärtstrend gebrochen und eine unmittelbare Ausdehnung der Rally in Richtung 29,08 EUR und eventuell 31,90-33,12 EUR vorstellbar. Mit Blick auf die Unterseite befinden sich Supportbereiche bei 22,80-23,54 EUR und 21,91 EUR. Darunter (Tagesschlusskursbasis) würde das gestrige Ausbruchssignal negiert und es wäre ein erneuter Test des Oktober-Tiefs einzuplanen.
Produktidee: BEST Turbo-Optionsscheine
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| SN5SAP | Call | HelloFresh | Hebel: 3,5 |
| SN59FP | Put | HelloFresh | Hebel: 3,2 |
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
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DAX-Tief erst im März 2023?
In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?
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