Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex gewann am Freitag via Xetra um 0,57 Prozent auf 12.124,33 Punkte hinzu und eroberte sich mit dieser Performance die Pole Position der liquiden europäischen Aktienmärkte. Die Wochenbilanz lag bei einem Plus von 1,38 Prozent. Auf 2018er-Basis liegt der DAX dennoch mit 6,14 Prozent unter Wasser. Das Handelsvolumen des DAX lag am Freitag via Xetra und Börse Frankfurt bei rund 3,027 Mrd. Euro. An den restlichen europäischen Aktienmärkten standen die Zeichen ebenfalls überwiegend auf Erholung. Europas Leitindex EuroStoxx50 schloss mit einem Plus von 0,33 Prozent bei 3.344,63 Punkten. Die schlechteste Werte kamen aus Zürich. Hier konnte der SMI nur um 0,11 Prozent auf 8.970,00 Zähler hinzugewinnen. An der Wall Street gingen die drei US-Leitindizes mit gemischten Vorzeichen aus dem Handel. Während der Dow Jones und der S&P500 jeweils minimal um 0,03 Prozent zulegten und mickrige Zugewinne durch die Schlussglocke retteten, fiel der NASDAQ100 um 0,21 Prozent auf 7.545,50 Punkte zurück. Zum Wochenschluss belasteten die Aussagen von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf den Handelskonflikt mit China. Zuletzt unternahm US-Finanzminister Steven Mnuchin Versuche, neue Handelsgespräche mit China einzufädeln. Im gleichen Atemzug erhöhte der US-Präsident aber mit der Drohung der Einführung von weiteren Strafzöllen mit einem Volumen von rund 200 Mrd. US-Dollar den Druck auf China. Eine Kernaussage des US-Präsidenten revidierte vor allem einen Bericht des Wall Street Journals. Dieses hatte von einem Druck der US-Regierung berichtet, mit China verhandeln zu müssen. Trump hingegen „twitterte“ munter über diese Unterstellung der Zeitung. „China sei unter Druck einen Deal mit den USA zu machen und nicht umgekehrt“, war Trump zu zitieren. Mittlerweile scheinen die Aktienmärkte diese Art der Darstellung Trumps aber als dessen Taktik zu interpretieren und sich nicht übernervös zu geben. Unterdessen warnten Aktienmarktstrategen von JPMorgan und Goldman Sachs vor den schwerwiegenden Folgen eines Handelskrieges, sowie Strategen der Citigroup und der UBS vor einer bevorstehenden Korrektur an den US-Märkten.

Die neue Börsenwoche beginnt mit wenigen volkswirtschaftlich relevanten Daten. Am Montag werden in der europäischen Handelszeit um 11:00 Uhr die Verbraucherpreise für die Eurozone im August publiziert und am Nachmittag folgt um 14:30 Uhr aus den USA der New York Empire State Index für den September. Von der Unternehmensseite berichtet am Morgen der schwedische Modekonzern Hennes & Mauritz. Am Nachmitttag stehen Quartalsmeldungen von FedEx und Oracle zur Veröffentlichung an.

Ausblick DAX

Die neue Börsenwoche startete an den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten am Morgen überwiegend mit Kursabgaben. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Die US-Futures tendierten durchweg schwächer. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 12.088 Punkten.

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Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex beendete den Freitag via Xetra mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 12.124,33 Punkten. Damit hat der DAX den Kursbereich des Verlaufstiefs vom 15. August bei 12.120,65 Punkten erreicht. Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 28. August 2018 bei 12.597,02 Punkten bis zum jüngsten Verlaufstief des 11. September 2018 bei 11.865,47 Punkten, wären nun die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen näher zu bestimmen. Die Widerstände kämen bei den Marken von 12.145/12.231/12.318/12.425 und 12.597 Punkten in Betracht. Die Unterstützungen fänden sich bei 12.068/12.038/12.005/11.955 und 11.865 Punkten. Der 100er-EMA lag mit dem Schlusskurs vom Freitag bei 12.478 Punkten, der 200er-EMA bei 12.524 Punkten.

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