Hin und wieder sollte bei einer Analyse zum mit Abstand am meisten gehandeltem Währungspaar EUR/USD auch einmal der Blick auf den US-Dollar-Index (DXY) gelenkt werden. Dieser sank nämlich im Monat Juni aufgrund der sich recht „taubenhaft“ äußernden US-Notenbank das erste Mal dieses Jahr. Sollte die Fed die aktuellen Markterwartungen von 0,50 bis sogar 0,75 Prozent Zinssenkung bis zum Jahresende 2019 tatsächlich erfüllen, würde dies dem US-Dollar-Index sicherlich mehrere Bugschüsse verpassen und den EUR/USD-Kurs im Umkehrschluss weiter nordwärts treiben.

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Zur Charttechnik: Das Währungspaar EUR/USD bildete am 23. Mai 2019 zuletzt ein Tief bei 1,1107 aus, welches zugleich auch ein Mehrjahrestief darstellt. Seitdem konnte sich das Währungspaar bis auf ein Zwischenhoch vom 25. Juni 2019 auf 1,1412 emporarbeiten. Ausgehend von diesem Kursverlauf wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite mitunter technisch abzuleiten. Die Widerstände wären bei 1,1412, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1457/1,1485/1,1529 und 1,1601 auszumachen. Die Unterstützungen hingegen kämen bei den Marken von 1,1340/1,1296/1,1260/1,1224/1,1179 und 1,1107 in Betracht.

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