Tags zuvor berichteten wir an dieser Stelle noch von möglichen Erholungsbewegungen beim Rohölkontrakt WTI und am Mittwoch peitschte der Juni-Kontrakt bereits deutlich über 30 Prozent nordwärts. Von einem besonders risikofreudig geprägtem Tagesverlauf an den Aktienmärkten in Europa und den USA konnte auch der Rohölpreis profitieren. Zudem wiesen auch die um 16:30 Uhr publizierten EIA-Rohöllagerbestände der Woche im Vergleich zu einem prognostizierten Lageraufbau von 10,62 Millionen Fass eine geringere Bevorratung von 9,0 Millionen Fass auf. Fraglich, ob dies nun aufgrund der zu erwarteten baldigen breit angelegten Wiedereröffnung der US-Wirtschaft schon als Trendwende interpretiert werden kann.

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Zur Charttechnik: Ausgehend vom Zwischenhoch des 23. April 2020 bei 18,26 US-Dollar bis zum jüngsten Verlaufstief des 28. April 2020 bei 10,07 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 18,26 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 19,46/20,19/21,39/23,32 und 24,52 US-Dollar auszumachen. Die Unterstützungen wären bei 15,13/14,17/13,20/12,00 und 10,07 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 8,88/8,14 und 6,94 US-Dollar in Betracht zu ziehen.

  • Long: DE000MC8V6J0 Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Jun20

  • Short: DE000MC8W315 Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Jun20

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