Aufgrund des US-Feiertages Memorial Day blieb der Handel an der Wall Street zum Wochenbeginn geschlossen und auch am Devisenmarkt zog sich das Währungspaar EUR/USD nur müde seitwärts. Daran konnte auch der deutsche ifo-Index für den Mai nicht viel ändern, obwohl dieser mit 79,5 Punkten im Vergleich zu den prognostizierten 78,3 Punkten positiv überraschte. Auf längere Sicht wäre dagegen auf die Geldmenge (M0) in den USA zu achten, denn diese zog in den letzten Monaten mächtig an. Sie stieg von 3,883 Billionen US-Dollar im März auf 4,845 Billionen im April. Weitere Anstieg im Mai und Juni würden den Goldbullen und auch den Euro-Bullen in die Hände spielen können. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könnte die EZB im Gegensatz zur Fed etwas verhaltener in Bezug auf neue Stützungskäufe und weitere Programme agieren.

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Zur Charttechnik: An der Konstellation vom Freitag hat sich auch seit dem Wochenstart nichts verändert. Aus diesem Grund wäre weiter auf den Kursverlauf vom letzten Verlaufstief des 07. Mai 2020 bei 1,0766 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 21. Mai 2020 bei 1,1008 abzustellen, um die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite ableiten zu können. Die Widerstände kämen unverändert bei den Marken von 1,0951 und 1,1008, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,1044/1,1065/1,1100 und 1,1158 in Betracht. Die Unterstützungen wären weiterhin bei 1,0858/1,0823 und 1,0766, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 1,0730/1,0709/1,0673 und 1,0617 auszumachen.


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