Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenauftakt von seiner freundlichen Seite. Stützend wirkte zunächst ein besser als erwartetes BIP-Wachstum in China. Schwache Einkaufsmanagerindizes aus den USA befeuerten dann am Nachmittag die Spekulation auf eine nachlassende Dynamik bei der geldpolitischen Straffung seitens der US-Notenbank Fed. Ferner förderte ein weiter einbrechender Preis für Erdgas die Risikofreude der Anleger. Der DAX schloss 1,58 Prozent fester auf einem 6-Wochen-Hoch bei 12.931 Punkten und übersprang damit seine zuletzt deckelnde 50-Tage-Linie. MDAX und TecDAX kletterten um 1,41 und 1,30 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 85 Gewinner und 14 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug bullishe 90 Prozent. Alle Sektorenindizes konnten Kursgewinne verbuchen. Am stärksten aufwärts tendierten Versorger (+3,61%), Banken (+2,20%), Industriewerte (+1,99%) und Technologiewerte (+1,88%). RWE zog an der DAX-Spitze um 4,01 Prozent an. E.ON folgte mit einem Plus von 3,26 Prozent.

An der Wall Street ging es mit den Kursen ebenfalls weiter aufwärts. Der Dow Jones Industrial gewann 1,34 Prozent auf 31.500 Punkte hinzu. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 rückte um 1,06 Prozent auf 11.430 Zähler vor. Beide Indizes markierten dabei neue Mehrwochenhochs. An der NYSE gab es 1.835 Gewinner und 1.346 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. Es gab 66 neue 52-Wochen-Hochs und 332 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg um vier Basispunkte auf 4,25 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach einem außergewöhnlich volatilen Handel uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,34 Prozent höher bei 134,76 Punkten. Deutliche Stärke zeigte der japanische Nikkei 225. Auf der Negativseite fiel der taiwanesische Taiex auf. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 0,14 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.956) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ifo-Geschäftsklimaindex für Oktober. Experten erwarten im Schnitt einen Rückgang von zuvor 84,3 auf 83,6 Punkte. Aus den USA könnten sich Impulse vom Index des Verbrauchervertrauens ergeben. Im Fokus stehen daneben zahlreiche Quartalszahlen. Unter anderem berichten HSBC Holdings, UBS, Covestro, SAP, Novartis, General Motors, UPS, General Electric, 3M, Coca-Cola, Twitter und Michelin über ihren Geschäftsverlauf. Nach US-Börsenschluss legen die Tech-Giganten Alphabet und Microsoft ihre Bilanzen vor. Linde stand gestern im nachbörslichen Handel unter Druck und büßte rund 5 Prozent ein. Das Unternehmen plant seine Börsennotierung an der Frankfurter Börse zu beenden und in Zukunft nur noch an der NYSE gelistet zu sein.

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