Der japanische Yen lässt den Rest der G10-Währungen hinter sich und wertet zwei Tage vor der Ankündigung einer Reihe von gegenseitigen Zöllen durch Donald Trump gegenüber dem Dollar um fast 0,5 % auf. Die Besorgnis über das Wirtschaftswachstum in den USA und die Unsicherheit über die republikanische Regierung treiben die Kapitalströme in Richtung Yen, der nach den Turbulenzen von 2024 seinen Status als „Währung des sicheren Hafens“ wiedererlangt.
►USDJPY WKN: 965991 - ISIN: XC0009659910 | Ticker: USD/JPY
Quelle: xStation5 von XTB
Die Angst vor einer Stagflation hat die Renditen von US-Anleihen belastet und die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf 4,19 % gedrückt. Ein starker Rückgang der Verbraucherstimmung laut University of Michigan und ein höher als erwarteter PCE-Inflationsindex verdeutlichten die Risiken der Handelspolitik des US-Präsidenten. Diese Daten markieren zweifellos den Beginn eines neuen Dilemmas für die Federal Reserve, die bei ihrer letzten Zinsentscheidung das Problem des anhaltenden Inflationsdrucks nicht zur Sprache brachte und das Risiko einer Rezession immer noch als gering einstufte.
Die Stimmung an den Aktienmärkten ist in Japan und den USA gleichermaßen negativ, aber der Rückgang der Renditen 10-jähriger US-Anleihen deutet darauf hin, dass die Sorgen um die US-Wirtschaft für die Anleger, die stark auf eine Rückkehr zu Zinssenkungen in den USA setzen, mehr Gewicht haben. In Japan hingegen sehen wir eine Erholung des BIP, eine Stabilisierung nach einer Phase erhöhter Inflation und weitere Zinserhöhungen in Richtung des (weiterhin angestrebten) Optimums. Auch das Risiko eines Handelskrieges scheint angesichts der diplomatischen Schritte Japans, die mit den Erwartungen Donald Trumps übereinstimmen (einschließlich größerer Auslandsinvestitionen und einer Verringerung des Handelsdefizits), geringer zu sein….
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