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Zum fünften Monat in Folge vermeldete am heutigen Dienstagmorgen das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Inflation in Deutschland. Mit 2,5 Prozent wurde im Mai die höchste Inflationsrate seit September 2011 erreicht. Derweil kommen für die Airlines hoffnungsvolle Nachrichten aus Brüssel. Nach intensiven Verhandlungen sind die EU und die USA bereit, ihren Handelsstreit beizulegen.

Nachdem bereits in den vergangenen vier Monaten ein Anstieg der Inflation verzeichnet wurde, teilte auch diesmal das Statistische Bundesamt eine höhere Teuerungsrate als im Vormonat mit. Im Mai lag die Inflationsrate bei 2,5 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit September 2011. Im Vergleich zum April stieg die Rate um 0,5 Prozent an. Insbesondere die Preise für Energieprodukte schnellten seit dem letzten Jahr in die Höhe. Neben dem Anstieg der Energiepreise, waren auch temporäre Sondereffekte, wie beispielsweise die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe oder die vor einem Jahr niedrigen Energiepreise, Gründe für die Preiserhöhung. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich die Energiepreise um 10 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in einer Pressemitteilung schrieb. Vor allem die Preise für Heizöl (+35,4 Prozent) und Kraftstoffe (+27,5 Prozent) stiegen im Vergleich zum Vorjahr massiv an.
Derweil verteuerten sich Nahrungsmittel gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent, was, nachdem im April ein Preisanstieg von 1,9 Prozent verzeichnet wurde, eine Abschwächung des Preisauftriebs bedeutet.
Das Statistische Bundesamt teilt einmal im Monat den aktuellen Stand des Verbraucherpreisindex der Öffentlichkeit mit. Die Veränderung des Index im Vergleich zum Vormonat misst die Inflation in Deutschland. Da während der Corona-Pandemie einige Güter nicht am Markt verfügbar waren, kam es laut des Statistischen Bundesamts wie bereits in den Vormonaten auch bei der Preiserhebung im Mai zu Schwierigkeiten.

 

Die Europäische Union und die USA stehen laut einem Bericht der Financial Times, die sich auf Diplomaten und Beamte beruft, kurz vor einem Durchbruch im jahrelangen Handelsstreit über Flugzeugsubventionen. Seit 17 Jahren schwelt der Streit über illegale Beihilfen für die Luftfahrtkonzerne Airbus und Boeing zwischen Europa und den USA. Nach zwei Tagen intensiver Verhandlungen in Brüssel steht eine Einigung nun kurz bevor, wie das Blatt mitteilte. Die Regierungen von Deutschland, Frankreich und Spanien, die Heimatländer von Airbus, sollen noch an diesem Dienstag für ein Abkommen konsultiert werden, sofern keine Hindernisse in letzter Minute auftreten. Eine Einigung würde die Gefahr verringern, dass erneut Strafzölle auf Konsumgüter der EU und der USA verhängt werden. Die Zölle wurden zunächst ausgesetzt, da sich beide Parteien im März dazu entschlossen hatten, Verhandlungen über eine Lösung aufzunehmen. Eine Beilegung des Handelsstreits würde die Unsicherheit der Airlines beseitigen.

 

 

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Quelle: HSBC

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