In Europa blicken wieder einmal alle Parteien gespannt auf Großbritannien und das Abstimmungschaos zwischen dem britischen Unterhaus und Premierministerin Theresa May. Die gestrige Abstimmung über die Zugeständnisse der EU and Großbritannien scheiterte wieder einmal krachend. Eine bittere Niederlage Mays. Wenn keine Lösung gefunden wird, steht Ende März der harte Brexit bevor, mit unabsehbaren Folgen für Wirtschaft und Märkte innerhalb der EU und Großbritanniens.

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

eurusdh4_13_03_2019_am_800.jpg

Rückblick (06.03.2019 – 12.03.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1302 und damit gut 70 Pips unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Es ging bis Donnerstagmittag in einer engen Box seitwärts. Der EU sackte dann, im Rahmen der EZB Zinsentscheidung und der anschließenden Pressekonferenz, dynamisch ab. Er lief bis zum Abend an die 1,1176 und konnte sich erst dort stabilisieren und im Nachgang dessen erholen. Diese Erholung führte das Währungspaar bereits am Freitag wieder über die 1,1200. Der EUR schaffte es sich über diesem Level festzusetzen und im Nachgang dessen auch einen Wochenschluss über dieser Marke zu formatieren. Zu Wochenbeginn ging es dann in weiteren kleineren Impulsen aufwärts, wobei es der EUR am Dienstag schaffte, bis an die 1,1304 zu laufen, dort aber abprallte.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum lag deutlich unter dem Level der Vorperiode, ebenso das Tief. Mit dem Tief bei 1,1176 notierte der EUR so tief wie seit Ende Juni 2017 nicht mehr. Er hat es, nach dem Rutsch am Donnerstag, nicht mehr geschafft, sich über der 1,1305 zu etablieren. Der Wochenschluss lag deutlich unter dem der Vorwoche. Die Range war in den letzten fünf Handelstagen etwas größer als fünf Handelstage zuvor.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1309/11 weiter bis an die 1,1320/22 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde erreicht und um einige Pips überschritten. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1198/96 knapp unter unsere nächste Anlaufmarke bei 1,1180/78. Hier hat das Setup besser gegriffen als auf der Oberseite.

  • Wochenhoch*: 1,1325 Vorwoche 1,1420
  • Wochentief*: 1,1176 Vorwoche 1,1290
  • Wochenschluss: 1,1231 Vorwoche 1,1363
  • Wochen-Range*: 149 Pips Vorwoche: 130 Pips

Wie könnte es weitergehen?

  • EUR/USD-WS: 1,1308/39/79….1,1423/66…..1,1503/21/48/62/72…..1,1602/58
  • EUR/USD-US: 1,1268/40/15……..1,1192/78/26…..1,1088/27….1,0955

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

  • Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1515 und 1,1058
  • Intraday-Marken: 1,1378 und 1,1137
  • Die Range: 1,3479 bis 0,9631

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck – Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR bewegte sich seit Wochen in einer engen Box seitwärts, ist aber in der letzten Handelswoche aus seiner Box gefallen. Er ist dynamisch unter das wichtige Level bei 1,1220 gerutscht, konnte sich aber in den letzten Handelstagen wieder über diese Marke schieben. Er hätte notiert aktuell unter der EMA50, die bei 1,290 verläuft. Sollte der EUR es schaffen, sich über diese Durchschnittsmarke zu schieben und kann er zwei grüne Kerzen hintereinander darüber ausbilden, hätte er Potential bis an die EMA200 (aktuell bei 1,1345) und dann weiter bis zur Abwärtslinie bei 1,1418 zu laufen. Das wäre aus unseren Augen das Maximale, was wir aktuell und übergeordnet auf der Oberseite an Potential sehen.

Scheitert der EUR an der EAM50 so könnte er zunächst bis an die EMA20 zurücksetzen (1,1255/50) Darunter wäre das Tief bei 1,1176 und dann die 1,1150/00 die nächsten denkbaren übergeordneten Anlaufziele.

Fazit: Der EUR muss über die EMA50 um weiteres Potential auf der Oberseite realisieren zu können. Sollte er sich über die 1,1290 schieben können, könnte er weiteres Potential bis an die 1,1345 bzw. an die 1,1418 erschließen. Gelingt dies nicht, so wären die 1,1250 bzw. die 1,1176 die denkbaren Anlaufziele auf der Unterseite.

Rahmenbedingungen:

Die Briten scheinen sich mit Ansage auf den harten Brexit zuzusteuern. Gestern ist die Premierministerin erneut mit dem Versuch gescheitert, die Vereinbarung mit der EU durch das Parlament zu bringen. Heute wird darüber abgestimmt, ob die Briten ohne Vertragsvereinbarung aus der EU aussteigen sollen. Es ist davon auszugehen, dass es hier keine Mehrheit gibt. Am Donnerstag wird dann über eine Fristverlängerung entschieden. Sollte die Briten dafür stimmen, müssen auch die EU Staaten dem zustimmen. Dass eine Fristverlängerung etwas bringt, glauben selbst Optimisten nicht. Es sieht aktuell danach aus, als ob die Briten, mit allen Konsequenzen, ohne Vereinbarung aus der EU aussteigen. Es ist davon auszugehen, dass der Brexit das beherrschende Thema in den nächsten Wochen sein wird.

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long-Setup: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1285 zu halten und zu stabilisieren. Sollte dies gelingen, so könnte er versuchen, die 1,1303/05 bzw. die 1,1314/16 zu erreichen. Denkbar ist, dass sich der EUR schwertun könnte, über die 1,1300 zu laufen um sich dort festzusetzen. Eventuell geht es in den kommenden fünf Handelstagen nicht wesentlich über die 1,1303/16. Sollte es das Währungspaar aber schaffen, die 1,1314/16 hinter sich zu lassen, so könnten unsere nächsten Anlaufziele bei 1,1320/22, bei 1,1331/33 bzw. bei 1,1344/46 erreichbar sein. Kann der EUR sich bis die 1,1344/46 schieben, so könnte der EUR auch hier Probleme haben weiter zu kommen. Wird das Level aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte er dann unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1349/51, bei 1,1362/64, bei 1,1374/76, bei 1,1380/82, bei 1,1394/96 und bzw. bei 1,1403/07 und im Nachgang dessen bei 1,1413/15 versuchen zu erreichen.

Short-Setup: Kann sich der EUR nicht über der 1,1290 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1276/74, an die 1,1266/64, bzw. an die 1,1252/50 gehen. Kommt es bei 1,1252/50 zu keinen Erholungen, so ist denkbar, dass der EUR unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1242/40, bei 1,1228/26 bzw. bei 1,1220/18 erreichen könnte. Unter der 1,1220/18 wären unsere nächsten Anlaufmarken bei 1,1208/06, bei 1,1198/96, bei 1,1180/78 und dann bei 1,1167/65 zu finden.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 14.03.2019: USA – Hausverkäufe
  • 15.03.2019: EUR – Verbraucherpreisindex
  • 15.03.2019: USA – JOLTs Stellenangebote
  • 20.03.2019: USA – FED Zinsentscheid

Hinweis in eigener Sache:

Die Brokerwahl 2019 – Abstimmen und gewinnen

Die Brokerwahl 2019 ist gestartet und Admiral Markets hofft auf Ihre Stimme! Stimmen Sie in wenigen Augenblicken ab und gewinnen mit etwas Glück tolle Preise vom Veranstalter.

brokerwahl-2019-admiral-markets.png

Neue, niedrigere Forex Spreads! EURUSD 0,6 Pips typisch

Nochmals verbesserte Forex Spreads. Im MetaTrader 4 & MetaTrader 5

  • EUR/USD 0,6 Pips typisch
  • GBP/USD 1,0 Pips typisch
  • USD/JPY 0,9 Pips typisch
  • Ohne zusätzliche Kommission! No-Dealing-Desk – STP & Market Execution! Keine Stop-Mindestabstände!

neue-niedrieger-forex-spreads-eurusd-06.png

Alle neue Forex Spreads, Ihre mögliche Ersparung und mehr Details hier.

Traden Sie DAX30 beim DAX-Spezialisten!

  • Verlässlicher, typischer Spread zur Haupthandelszeit: nur 0,8 Punkte. Ohne zusätzliche Kommission!
  • CFD Minis, Minilots: Handeln Sie auch CFD Indizes wie DAX30 ab 0,1 Kontrakte. 1 Punkt im DAX entspricht hier nur 10 Eurocent.
  • Keine Requotes, keine Stop-Mindestabstände, keine Mindesthaltedauer, keine Restriktionen!
  • Teilschließungen, Reverse-Orders und Time-Stops einfach managen wie noch nie! Nutzen Sie auch zum DAX30-Handel unser „Tuning“ für den MetaTrader.
  • Guten Morgen DAX-Index, täglich 08:30 Uhr: Setups und Trading-Ideen live mit High-Speed-Trader Heiko Behrendt: http://www.admiralmarkets.de/wissen/webinare/

Handeln Sie verantwortungsvoll Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID“) zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link:

DISCLAIMER: https://admiralmarkets.de/risikohinweis

Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski
Admiral Markets Group AS
Member of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de