Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent im Oktober-Kontrakt an der Terminbörse ICE konnte sich zum Wochenschluss von den letzten Abgaben etwas erholen. Vor allem könnte eine gestiegene Risikoprämie mit den jüngsten Vorfällen in der Straße von Hormus zu begründen sein, denn mit gestiegenen Sicherheitsanforderungen für diesen so wichtigen internationalen Seeweg könnten auch die Preise für Rohöl steigen. Der Iran hatte am Freitag zwei britische Tanker beschlagnahmt. Ein Schiff wurde in den Hoheitsgewässern des Oman beschlagnahmt und somit stellt diese Beschlagnahmung durch den Iran gleich einen noch schwerwiegenderen Bruch des internationalen Seerecht und auch Völkerrechts dar.

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Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 05. Juni 2019 bei 57,80 US-Dollar bis zum Zwischenhoch des 11. Juli 2019 bei 67,27 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der ober- und Unterseite zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 62,53/63,65/65,04 und 67,27 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 68,66/69,50/70,90 und 73,12 US-Dollar auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 61,42/60,03 und 57,80 US-Dollar in Betracht.

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  • Long: DE000MF7AC99 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Oct19

  • Short: DE000MF7AC65 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Oct19

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