Die USA und China einigen und widersprechen sich weiterhin im schwelenden Zollstreit zwischen beiden Ländern. Die innenpolitischen Unruhen in den USA im Zuge der Anhörungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren helfen verständlicherweise nicht dabei den Fokus auf die globale Wirtschaftslage zu legen.

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Nach wie vor lähmt der Zollstreit der USA mit China. Nachdem die Chinesen zu Wochenbeginn Entspannungssignal gesendet haben, wurde diese nicht von den USA bestätigt. Die Chinesen sind an einer Lösung interessiert und zu Zugeständnissen bereit, wollen aber, dass die USA zunächst einige Zölle wieder fallen lassen. Ob diese dazu bereits sind muss abgewartet werden. Geplant ist, seitens der Amerikaner, nach wie vor eine Teilvereinbarung noch in diesem Jahr zu unterzeichnen. Teilvereinbarung bedeutet, dass die schwierigen Punkte nach wie vor nicht gelöst sind und der Zollstreit nach wie vor schwelt. Die Amerikaner müssen aber jetzt so langsam liefern, da in weniger als 12 Monaten die US Präsidentenwahl ansteht. Sollte sich der Streit bis ins Jahr 2020 schieben, so dürften auch die USA so langsam die globale Abkühlung zu spüren bekommen.

Diese Unsicherheit macht Anleger sukzessive mürbe, auch ein Grund, warum der EUR seit Wochen eigentlich nur seitwärts läuft.

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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

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Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski
Admiral Markets Group AS
Member of the Management Board, Co-CEO


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