Die EURUSD-Paarung erlebte gestern einen massiven Ausverkauf, der durch die Aufwertung des Dollars und einen Anstieg der Renditen 10-jähriger US-Anleihen angeheizt wurde. Auslöser war eine weitere Überraschung bei den gestrigen US-Makrodaten, die auf eine nach wie vor sehr niedrige Zahl von Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung und einen Rückgang der fortbestehenden Anträge hinwiesen. Darüber hinaus überraschte die PPI-Inflation in den USA im Februar – sowohl die Gesamtinflation als auch die Inflation ohne Transport – sowohl auf Jahres- als auch auf Monatsebene, was den über den Prognosen liegenden VPI-Bericht vom Dienstag in Frage stellte. Die Lagerbestände der US-Unternehmen wuchsen im Monatsvergleich um 0 % gegenüber den erwarteten 0,2 % und waren in letzter Zeit bei steigenden Umsätzen rückläufig.

Das Gesamtbild der Wirtschaft, das sich aus den Daten ergibt, deutet darauf hin, dass die Verbraucher zwar nach wie vor recht widerstandsfähig sind und die Beschäftigung hoch, die Löhne solide und die Arbeitslosigkeit sehr niedrig ist, dass aber in einem Szenario der „Normalisierung“ der Fed-Politik ein gewisses Restrisiko besteht. In einem solchen Umfeld könnte die Federal Reserve Zinssenkungen aufschieben wollen. Vor allem, wenn sich die Situation bis zum mit Spannung erwarteten Juni nicht ändert und die Dienstleistungsinflation ohne den Wohnungsbau (bei der der Basiseffekt eine nachlassende Dynamik begünstigt) höher bleibt – etwa 4 % oder mehr (3,9 % im Februar). Die Reaktion des Eurodollars auf die gestrigen Daten scheint die Besorgnis über ein „länger anhaltendes Wachstum“ in den USA widerzuspiegeln. Die Renditen der 10-jährigen Anleihe sind in den letzten Tagen von knapp 4,1 auf fast 4,3 % gestiegen….


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