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Der „Deckel“ schlechthin!

Ausgehend vom Tief vom März 2020 bei 255 Punkten haben die europäischen Autotitel ein bemerkenswertes Comeback auf das Börsenparkett gelegt. So wurde im Verlauf der dynamischen Rally der letzten 15 Monate das historische Rekordhoch aus dem Jahr 2015 bei 694 Zählern punktgenau egalisiert. Zusammen mit dem 2018er-Hoch (690 Punkte) entsteht auf diesem Level eine ganz entscheidende Widerstandszone (siehe Chart). Ein Lüften dieses „Deckels“, der zweifelsohne neue charttechnische Kräfte freisetzen würde, gestaltet sich zusehends schwierig. Besonders der Blick auf den MACD liefert Investoren derzeit eine wichtige Hilfestellung. Auch hier ergibt sich auf historisch hohem Niveau ein neues Ausstiegssignal. Doch nicht nur das: Zuletzt versuchte der Trendfolger ein erneutes Einstiegssignal, prallte aber an seiner Signallinie nach unten ab, sodass ein sog. „bullish failure“ entsteht. Diesem Verhaltensmuster folgt oftmals ein (weiterer) Korrekturimpuls. Als Katalysator definieren wir in diesem Zusammenhang ein Abgleiten unter die Haltezone aus einem Fibonacci-Level (655 Punkte), der steilen Trendlinie seit März 2020 (akt. bei 654 Punkten) und dem Hoch vom März 2021 bei 653 Punkten. Per Saldo können Anleger im Automobilsektor Gewinnmitnahmen ins Auge fassen.

 

STOXX® Europe 600 Automobile & Parts (Weekly)

Chart STOXX® Europe 600 Automobile & Parts
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
 

5-Jahreschart STOXX® Europe 600 Automobile & Parts

Chart STOXX® Europe 600 Automobile & Parts
Quelle: Refinitiv, tradesignal²



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